Katzenfutter Lexikon
Glycerin ist ein dreiwertiger Alkohol, der in der Futtermittelherstellung als Feuchthaltemittel, Weichmacher und Energieträger eingesetzt wird. Besonders häufig findet man es in Katzensnacks und Halbfeuchtfutter, wo es die Konsistenz stabilisiert und das Austrocknen verhindert.
Die Herkunft von Glycerin kann variieren:
Glycerin liefert zwar Energie, bietet aber keinen ernährungsphysiologischen Mehrwert für Katzen. In geringen Mengen gilt es als unbedenklich. Bei übermäßiger Zugabe kann es jedoch zu folgenden Problemen führen:
Die Angabe von Glycerin in der Deklaration deutet meist auf ein verarbeitetes, technisiertes Futter hin. In naturbelassenen Produkten ist es unnötig und wird in hochwertigem Nassfutter kaum verwendet.
Glycerin ist ein technischer Zusatzstoff, der vor allem der Produktstabilität dient und nicht der Gesundheit der Katze. Bei deklarierter Herkunft und niedriger Dosierung ist es tolerierbar, sollte aber in einer artgerechten Ernährung möglichst vermieden werden.
Von 129 getesteten Marken erreicht der Testsieger als eine von nur zwei Marken die volle Punktzahl — und das gleich mit drei Sorten.
Zum Vergleich: Andere Nassfutter haben im Schnitt nur 79,8 % Fleischanteil.
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