Katzenfutter Lexikon

Kalziumkarbonat

Andere Bezeichnungen: Calciumcarbonat, E170, Kalk, Kreide

Kalziumkarbonat ist ein natürlicher Mineralstoff, der in der Tierernährung als Kalziumquelle eingesetzt wird. In Katzenfutter trägt es zur Deckung des Kalziumbedarfs bei, insbesondere in Rezepturen mit hohem Fleischanteil, bei denen das natürliche Kalzium-Gleichgewicht durch den geringen Knochenanteil nicht gewährleistet ist.

Der Stoff kommt in der Natur als Kreide, Kalkstein oder Marmor vor und ist unter der Zusatzstoffnummer E170 bekannt. In Futtermitteln wird es meist in fein gemahlener Form beigemischt.

Typische Einsatzgründe im Katzenfutter:

  • Ausgleich des Kalzium-Phosphor-Verhältnisses
  • Stabilisierung des Säure-Basen-Haushalts
  • Stärkung von Knochen und Zähnen

Die Qualität und Herkunft des eingesetzten Kalziumkarbonats ist wichtig: Hochwertige Quellen enthalten kaum Verunreinigungen, während günstige Varianten z. B. aus industriellem Kalkstein stammen können. In zu hohen Dosen kann Kalziumkarbonat die Resorption anderer Mineralien beeinträchtigen und zu Harnsteinbildung beitragen – insbesondere bei Katzen, die zu Struvit- oder Oxalatsteinen neigen.

Fazit zu Kalziumkarbonat im Katzenfutter:

Kalziumkarbonat ist ein sinnvoller Mineralstoffzusatz, solange er in ausgewogener Menge und aus sauberer Quelle stammt. Besonders bei BARF-Fütterung oder sehr fleischreichen Rezepturen kann es wichtig sein. In hochwertigen Fertigfuttern sollte das Kalzium-Phosphor-Verhältnis bereits optimal abgestimmt sein.