Katzenfutter Lexikon
Leberhydrolysat ist ein durch Hydrolyse aufgeschlossenes Leberprotein. Dabei wird Leber (meist vom Schwein oder Rind) mit Wasser, Enzymen oder Säuren in ihre kleineren Bestandteile zerlegt – vor allem in Peptide und freie Aminosäuren. Ziel ist es, ein gut verdauliches, aromatisches Konzentrat zu erzeugen, das häufig als Lockstoff in Katzenfutter eingesetzt wird.
Der Einsatz von Leberhydrolysat hat in der Industrie vor allem zwei Zwecke:
Vorteile von Leberhydrolysat:
Nachteile und Kritik:
Der Begriff „Leberhydrolysat“ ist in der Deklaration wenig transparent, wenn keine Angabe zur Tierart oder Qualität gemacht wird. In hochwertigen Produkten wird meist auf deutlichere Bezeichnungen wie „hydrolysiertes Rinderleberprotein“ oder frische Leber zurückgegriffen.
Leberhydrolysat ist ein aromatischer, leicht verdaulicher Eiweißlieferant – wird aber oft in intransparenter Qualität eingesetzt. Achten Sie auf klare Herkunftsangaben und bevorzugen Sie natürliche Leberbestandteile statt hydrolysierter Zusätze, wenn Transparenz und Qualität für Sie Priorität haben.
Von 129 getesteten Marken erreicht der Testsieger als eine von nur zwei Marken die volle Punktzahl — und das gleich mit drei Sorten.
Zum Vergleich: Andere Nassfutter haben im Schnitt nur 79,8 % Fleischanteil.
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