Katzenfutter Lexikon
Pflanzliche Nebenerzeugnisse sind ein häufiger Bestandteil in vielen industriell hergestellten Katzenfuttern – insbesondere im Trockenfutter. Der Begriff ist recht allgemein gehalten und umfasst verschiedenste pflanzliche Reste, die bei der Verarbeitung von Getreide, Gemüse oder Hülsenfrüchten anfallen.
Hierzu zählen unter anderem:
Allerdings ist die Bezeichnung "pflanzliche Nebenerzeugnisse" recht intransparent. Es bleibt unklar, welche Pflanzen verarbeitet wurden und in welcher Qualität diese Bestandteile vorliegen. Gerade für Katzen, die reine Fleischfresser (Carnivoren) sind, haben diese Zutaten kaum einen ernährungsphysiologischen Nutzen.
Vorteile pflanzlicher Nebenerzeugnisse:
Nachteile pflanzlicher Nebenerzeugnisse:
Fazit zu pflanzlichen Nebenerzeugnissen im Katzenfutter:
Die Verwendung pflanzlicher Nebenerzeugnisse im Katzenfutter sollte kritisch hinterfragt werden. Sie bieten für Katzen nur geringen Mehrwert und deuten häufig auf ein minderwertiges Futter hin. Bei hochwertigen Katzenfuttern wird meist auf eine präzise Deklaration geachtet – pflanzliche Bestandteile werden dort konkret benannt und gezielt eingesetzt.
Von 129 getesteten Marken erreicht der Testsieger als eine von nur zwei Marken die volle Punktzahl — und das gleich mit drei Sorten.
Zum Vergleich: Andere Nassfutter haben im Schnitt nur 79,8 % Fleischanteil.
Nein danke, vielleicht später.
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