Katzenfutter Lexikon

Tierische Nebenerzeugnisse

Andere Bezeichnungen: Tiernebenprodukte, tierische Nebenprodukte

Tierische Nebenerzeugnisse sind Sammelbegriffe für alle tierischen Bestandteile, die beim Schlachten entstehen, jedoch nicht als Fleisch deklariert werden. Sie umfassen verschiedenste Körperteile und Organe, die in der Regel nicht für den menschlichen Verzehr verwendet werden, aber in der Tiernahrung eingesetzt werden dürfen.


Diese Bestandteile sind für Katzen grundsätzlich nicht schädlich – im Gegenteil: Einige Innereien wie Leber oder Herz sind wertvolle Nährstoffquellen. Problematisch wird es allerdings, wenn die Deklaration im Katzenfutter zu allgemein bleibt. Eine nicht-spezifizierte Angabe wie „tierische Nebenerzeugnisse“ lässt keine Rückschlüsse darauf zu, welche Teile in welcher Qualität verwendet wurden.

Wünschenswerte tierische Nebenerzeugnisse:

  • Herz
  • Leber
  • Niere
  • Lunge
  • Pansen

Nicht wünschenswerte tierische Nebenerzeugnisse:

  • Hufe
  • Horn
  • Fell oder Federn
  • Sehnen und Bindegewebe
  • Schädelteile und Schnäbel

Wird konkret deklariert, z. B. „Herz vom Huhn“ oder „Rinderleber“, lässt sich die Qualität deutlich besser bewerten. Je allgemeiner die Angabe, desto wahrscheinlicher ist die Verwendung von günstigen Resten minderer Qualität.


Fazit zu Tierische Nebenerzeugnisse im Katzenfutter:

Tierische Nebenerzeugnisse sind nicht grundsätzlich negativ – entscheidend ist die Transparenz der Deklaration. Achten Sie auf klar ausgewiesene Bestandteile wie „Hühnerherzen“ oder „Rinderleber“ und meiden Sie Produkte mit ungenauen Angaben wie „tierische Nebenerzeugnisse“ ohne nähere Spezifikation.