Katzenfutter Lexikon

Weizenkleber

Andere Bezeichnungen: Gluten, Klebereiweiß, Weizengluten

Weizenkleber – auch als Gluten bekannt – ist das in Weizen enthaltene Klebereiweiß, das bei der Verarbeitung von Getreidemehlen eine entscheidende Rolle spielt. In der Tiernahrung wird es vor allem als pflanzliche Eiweißquelle eingesetzt und kann dabei helfen, Futtertexturen zu stabilisieren oder ein bestimmtes Proteinprofil zu erreichen.

Gluten ist kostengünstig, leicht verfügbar und hat gute Bindeeigenschaften – deshalb findet es in vielen industriell hergestellten Katzenfuttern, insbesondere im Trockenfutter oder proteinangereicherten Diätfutter, Anwendung.


Allerdings: Katzen sind obligate Fleischfresser (Carnivoren) und ihr Verdauungssystem ist nicht auf die effiziente Verwertung pflanzlicher Proteine ausgelegt. Weizenkleber ist daher eine wenig artgerechte Zutat und kann – bei empfindlichen Tieren – zu Unverträglichkeiten oder Allergien führen.


Vorteile von Weizenkleber im Katzenfutter:

  • Günstige pflanzliche Eiweißquelle
  • Verbessert die Konsistenz und Textur des Futters
  • Längere Haltbarkeit durch stabilisierende Eigenschaften

Nachteile von Weizenkleber im Katzenfutter:

  • Keine optimale Eiweißquelle für Fleischfresser
  • Kann Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen
  • Wird häufig zur Aufwertung minderwertiger Futtersorten genutzt

Fazit zu Weizenkleber im Katzenfutter:

Weizenkleber ist für Katzen als Eiweißquelle ungeeignet, da es sich um ein pflanzliches Protein handelt, das sie nur schwer verwerten können. Seine Verwendung in Katzenfutter deutet oft auf eine minderwertige Zusammensetzung hin. Hochwertige Futtersorten sollten daher möglichst ohne Weizenkleber auskommen.