Katzenfutter Lexikon
Zellulose ist ein unverdaulicher pflanzlicher Ballaststoff, der aus den Zellwänden von Pflanzen stammt. Im Katzenfutter wird Zellulose oft als Rohfaserquelle eingesetzt – sie dient nicht der Nährstoffversorgung, sondern hat technische und verdauungsregulierende Funktionen.
Da Katzen als reine Fleischfresser (Carnivoren) von Natur aus nur geringe Mengen pflanzlicher Bestandteile aufnehmen, ist Zellulose für sie nicht notwendig. Dennoch findet sie in industriellem Katzenfutter häufig Verwendung, z. B. um:
Eine spezielle Form ist die sogenannte Lignozellulose. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Zellulose, Hemizellulose und Lignin – Bestandteilen verholzter Pflanzenteile (z. B. Holzfasern). Diese ist noch schwerer verdaulich als reine Zellulose und wird vor allem aus kostengründen eingesetzt.
Vorteile des Einsatzes von Zellulose im Katzenfutter:
Nachteile:
Zellulose kann bei einzelnen Problemen wie Haarballenbildung nützlich sein, sollte jedoch nicht in großen Mengen enthalten sein. Bei Lignozellulose ist besondere Vorsicht geboten, da sie die Futterqualität oft eher mindert als verbessert.
Von 129 getesteten Marken erreicht der Testsieger als eine von nur zwei Marken die volle Punktzahl — und das gleich mit drei Sorten.
Zum Vergleich: Andere Nassfutter haben im Schnitt nur 79,8 % Fleischanteil.
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