Hier haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Deklarationen von Katzenfuttern einen leicht verständlichen Score zu geben und damit Ihnen als Katzenhalter bei der Katzenfutterwahl zu helfen.
Da es uns wichtig ist, objektive und umfassende Informationen zu liefern, verwenden wir den “KFT-Score” (KatzenFutter Test Score). Dieser Bewertungsstandard basiert auf verschiedenen Kriterien, die Sie weiter unten sehen können. Am Ende erhält jedes Katzenfutter einen KFT-Score.
Unser Engagement gilt der Gesundheit und dem Wohlbefinden Ihrer Katze. Deshalb legen wir großen Wert auf die Transparenz und Verständlichkeit unserer Bewertungen. Jedes Katzenfutter, das wir bewerten, wird eingehend anhand der Deklaration analysiert und der KFT-Score wird sorgfältig berechnet, um Ihnen die zuverlässigsten und nützlichsten Informationen zu liefern.
Unsere Bewertungen richtigen sich danach dem durchschnittlichen Verbraucher einen einfachen Maßstab zu geben.
Max. Punktzahl: 20
Dieses Bewertungskriterum umfasst eine maximale Punktzahl von 20. Diese Höchstpunktzahl wird an Katzenfuttermittel vergeben, die eine vollständige Prozentangabe für alle Zutaten aufweisen. Das bedeutet, dass jedes einzelne Element in der Zutatenliste des Futters mit einer genauen Mengenangabe versehen ist. Andererseits wird ein Katzenfutter, bei dem der Hersteller keine Mengenangaben bereitstellt, mit null Punkten bewertet. Auf diese Weise wollen wir Transparenz und Vollständigkeit in der Kennzeichnung von Katzenfutter fördern.
Beispiele für 0 Punkte:
„Rindfleisch, Rinderleber, Mais, Fischöl, Mineralstoffe“
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
„Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
2 Punkte – Mindestens 10% deklariert
Beispiele:
„10% Rind, Reis“
„5% Rindfleisch, 5% Rinderleber, Reis“
*„Rind (10%), Reis“
„10% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (10%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
4 Punkte – Mindestens 20% deklariert
Beispiele:
„20% Rind, Reis“
„10% Rindfleisch, 10% Rinderleber, Reis“
*„Rind (20%), Reis“
„20% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (20%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
6 Punkte – Mindestens 30% deklariert
Beispiele:
„30% Rind, Reis, Fischöl, Mineralstoffe“
„20% Rindfleisch, 10% Rinderleber, Reis“
*„Rind (30%), Reis“
„30% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 10% Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (30%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
8 Punkte – Mindestens 40% deklariert
Beispiele:
„40% Rind, Reis“
„20% Rindfleisch, 20% Rinderleber, Reis“
*„Rind (40%), Reis“
„40% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (40%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
10 Punkte – Mindestens 50% deklariert
Beispiele:
„50% Rind, Reis“
„40% Rindfleisch, 10% Rinderleber, Reis“
*„Rind (50%), Reis“
„50% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (50%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
12 Punkte – Mindestens 60% deklariert
Beispiele:
„60% Rind, Reis“
„40% Rindfleisch, 20% Rinderleber, Reis“
*„Rind (60%), Reis“
„60% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Getreide, Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (60%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
14 Punkte – Mindestens 70% deklariert
Beispiele:
„70% Rind, Reis“
„50% Rindfleisch, 20% Rinderleber, Reis“
*„Rind (70%), Reis“
„70% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 20% Getreide, 10% Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (70%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
16 Punkte – Mindestens 80% deklariert
Beispiele:
„80% Rind, Reis“
„50% Rindfleisch, 20% Rinderleber, 10% Reis“
*„Rind (80%), Reis“
„80% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 20% Getreide, 10% Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (80%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
18 Punkte – Mindestens 90% deklariert
Beispiele:
„90% Rind, Reis“
„50% Rindfleisch, 30% Rinderleber, 10% Reis“
*„Rind (90%), Reis“
„90% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 20% Getreide, 10% Öle und Fette, Mineralstoffe“
*„Getreide (90%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, Pflanzliche Nebenerzeugnisse“
20 Punkte – 100% deklariert
Beispiele:
„90% Rind, 5% Reis, 4% Fischöl, 1% Mineralstoffe“
„60% Rindfleisch, 30% Rinderleber, 5% Reis, 4% Fischöl, 1% Mineralstoffe“
*„Rind (90%), Reis (10%)“
„60% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, 30% Getreide, 9% Öle und Fette, 1% Mineralstoffe“
*„Getreide (80%), Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (10%),, Pflanzliche Nebenerzeugnisse (10%),“
2 Punkte Abzug für Prozentangaben ausschließlich in Klammern
Beispiele:
„Getreide (54%)“
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (60%)“
„Huhn (60%)“
Hintergrund: Produkte, die Prozentangaben in Klammern verwenden, welche möglicherweise auf die Beschaffenheit und nicht auf den tatsächlichen Anteil der Zutat im Futter hinweisen, erhalten einen Abzug von 2 Punkten im KFT Score bei diesem Bewertungskriterium.
Beispielsweise kann „Rindfleisch (40%)“ bedeuten, dass 40% vom Rindfleisch Frischfleisch sind und die restlichen 60% des Rindfleisches gefroren waren.
Andere mögliche Beschreibungen: gemahlen, getrocknet, gefriergetrocknet
Wenn die Prozentzahl ohne Klammer dasteht, bezieht sich diese auf die Menge im Futter, sollte keine andere Beschreibung vorhanden sein.
In den Kennzeichnungsbestimmungen für Alleinfuttermittel gemäß der Verordnung (EG) Nr. 767/2009, insbesondere im Artikel 17 und Anhang VI, wird festgelegt, wie Zutaten und ihre Mengenangaben auf dem Etikett dargestellt werden müssen. Während die Zutatenliste die Bestandteile in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils im Augenblick der Herstellung des Futtermittels nennen muss, gibt es keine explizite Vorgabe dazu, ob Mengenangaben innerhalb oder außerhalb von Klammern angegeben werden müssen. Es liegt im Ermessen des Herstellers, wie oder ob er diese Information präsentiert, solange die Informationen klar und verständlich sind und den Bestimmungen der Verordnung entsprechen.
Max. Punktzahl: 20
Dieses Kriterium zielt darauf ab, die Transparenz und Genauigkeit der Fleischzutaten in Katzenfutter in unserem KFT-Score zu bewerten. Produkte, die präzise und detaillierte Angaben über die enthaltenen tierischen Bestandteile machen, erzielen hohe Punktzahlen. Konkret bedeutet das, dass solche Futtermittel Punkte erhalten, bei denen klar angegeben ist, welche spezifischen Teile welcher Tiere verwendet wurden (bsp. Fleisch, Innereien), anstatt vage Begriffe wie "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder nur "Huhn" zu verwenden.
Die maximal erreichbare Punktzahl in diesem Kriterium beträgt 20 Punkte, was eine hervorragende Offenheit und Transparenz in der Zutatendeklaration signalisiert.
0 Punkte
-> Nur die Tierart genannt
-> keine Tierart genannt
-> Allgemein keine Fleischzutaten erkennbar
Beispiele:
„Rind, Reis, Fischöl, Mineralstoffe“ o.Ä.
„Rinderprotein, Reis, Fischöl, Mineralstoffe“ o.Ä.
„Tiermehl, Reis, Fischöl, Mineralstoffe“ o.Ä.
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (100% Rind), Getreide, Öle und Fette“ o.Ä.
20 Punkte – 100% der tierischen Zutaten deklariert
Beispiel:
„Rind (60% Fleisch, 20% Leber, 20% Lunge), Reis, Fischöl, Mineralstoffe“
„Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (100% Rindfleisch), Getreide“
„Rindfleisch, Rinderlunge, Reis“
„Rind (bestehend aus Rindfleisch, Rinderleber, Rinderlunge), Reis, Fischöl, Mineralstoffe“
Futter Starten mit 20 Punkten, sofern die 0 Punkte Variante oben beschrieben nicht schon zutrifft.
Punktabzug in dieser Reihenfolge falls Zutreffend:
5 Punkte Abzug = Tierart „Geflügel“ oder „Wild“
Futtermittel, die "Geflügel", etc. als Zutat angeben, erhalten einen Abzug von 5 Punkten in unserer Bewertung, da "Geflügel" eine Gattungsbezeichnung und keine spezifische Tierart ist, was die Deklaration weniger klar und präzise macht.
5 Punkte Abzug = Zutaten in Klammern haben keine/nicht alle Prozentangaben
Beispiel:
„Huhn 70 % (Hühnerfleisch, Hühnerfett)“
„Huhn (Hühnerfleisch, Hühnerfett)“
Futtermittel erhalten einen Abzug von 5 Punkten, wenn bei Fleischzutaten in Klammern keine spezifischen Prozentangaben gemacht werden, da dies die Möglichkeit offenlässt, dass weitere nicht genannte tierische Bestandteile enthalten sind.
Ausnahme Wortlaut „bestehend aus“ befindet sich vor den Fleischzutaten.
3 Punkte Abzug = Werte in Klammern summieren nicht zu 100%
Beispiel:
„Huhn 70 % (Hühnerfleisch 60 %, Hühnerfett 10 %)“
„Huhn (Hühnerfleisch 60 %, Hühnerfett 10 %)“
Futtermittel, die in Klammern aufgeführte Prozentwerte nutzen, die sich nicht zu 100% summieren, erhalten einen Abzug, da potenziell weitere, nicht genannte Tierbestandteile im Futter enthalten sein können.
5 Punkte Abzug = Mischungen – Unpräzise Fleischzutaten
Beispiel:
„Rindfleisch, Rinderleber, Huhn, Hühnerprotein, Reis, Fischöl, Mineralstoffe“
Futtermittel, die eine Mischung verwenden, erhalten einen Abzug von 5 Punkten für das verwenden von nicht genau definierbaren tierischen Zutaten. Bsp.: Da die Angabe "Huhn" oder „Hühnerprotein“ unpräzise ist und den Verbraucher im Unklaren lässt, welche spezifischen Bestandteile des Tieres im Futter enthalten sind.
5 Punkte Abzug = Fischart nicht vollständig angegeben
Fisch muss nur in der Art (Bsp.: Lachs, Forelle, Weißfisch) deklariert werden, jedoch nicht was genau vom Fisch. Fischöl muss nicht genauer deklariert werden.
Fette werden nicht berücksichtigt.
Max. Punktzahl: 20
In dieser Bewertungskategorie geht es darum, wie viel der Fleisch- und Fischzutaten gemäß Deklaration wirklich erkennbar ist. Um die volle Punktzahl von 20 Punkten zu erreichen, muss das Futter einen Fleisch- oder Fischanteil von mindestens 90% aufweisen. Bei Zwischenwerten wird immer die niedrigere Stufe berücksichtigt.
Zum Fleischanteil zählen wir auch Innereien wie Pansen (Magen), Herz, Leber, Niere und Lunge (Strossen).
Brühe/Wasser:
Die angegebene Menge an Brühe wird zum Gesamtfleischanteil hinzugerechnet. Dies berücksichtigt Hersteller, die Brühe separat ausweisen, um sicherzustellen, dass sie im Vergleich zu denen, die Brühe in ihren Fleischangaben einschließen, nicht benachteiligt werden.
Mit diesem Kriterium wollen wir Hersteller fördern, die eine transparente und klare Deklaration vorweisen. Zugleich erhalten Hersteller mit unklaren oder sogar irreführenden Angaben entsprechend einen niedrigeren KFT-Score.
Katzen sind Karnivoren, was sich nicht nur in ihrem Gebiss, sondern auch in ihrem kurzen Darm widerspiegelt. Sie sind nur begrenzt in der Lage, pflanzliche Substanzen zu verdauen und zu verwerten. Daher ist ein hoher tierischer Anteil in ihrem Futter von großer Bedeutung.
90% und mehr Fleischanteil = 20 Punkte
80-89% Fleischanteil = 18 Punkte
70-79% Fleischanteil = 16 Punkte
60-69% Fleischanteil = 14 Punkte
50-59% Fleischanteil = 12 Punkte
40-49% Fleischanteil = 10 Punkte
30-39% Fleischanteil = 8 Punkte
20-29% Fleischanteil = 6 Punkte
10-19% Fleischanteil = 4 Punkte
0-9% Fleischanteil = 2 Punkte
0% Fleischanteil = 0 Punkte
Sollte der Fleischanteil nicht genau in Prozent beziffert werden können gibt es 0 Punkte.
Was zählt nicht zum Fleischanteil:
„XXX-Protein“
Angaben wie 'XXX-Protein' zählen nicht zum Fleischanteil. Der Grund hierfür ist, dass diese Bezeichnung auch andere tierische Bestandteile, wie Klauen oder Federn etc. einschließen können.
Beispiele:
Rinderprotein, Hühnerprotein, Lammprotein
Nur Tierart: „Huhn“ / „Rind“ / etc.
Angaben wie einfach nur „Huhn“ zählen nicht zum Fleischanteil. Der Grund hierfür ist, dass diese Bezeichnung auch andere tierische Bestandteile, wie Klauen oder Federn etc. einschließen können.
Es können mehrere Sonderregelungen auf ein Futtermittel zutreffen. Entsprechend werden diese in der Reihe der Sonderregelungen angewendet.
Diese Studien stützen die Annahme, dass Katzen als Karnivoren von einer Ernährung profitieren, die reich an tierischen Proteinen ist:
Max. Punktzahl: 40
Jedes Futtermittel startet mit 35 Punkten in dieser Test-Kategorie. Es kann Zusatzpunkte erhalten oder Punktabzug.
Mögliche Zusatzpunkte:
Es kann nur eine der Beiden Zusatzpunkte erhalten, da die Maximalpunktzahl in dieser Kategorie 40 ist.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste möglicher Namen für Zucker in Katzenfutter:
Es ist wichtig zu beachten, dass einige dieser Zuckerarten wie FOS, MOS und GOS oft als Präbiotika zur Unterstützung der Darmgesundheit eingesetzt werden und nicht unbedingt schädlich sind. Diese erhalten keinen Punktabzug.
Dennoch sollten Katzenfutter mit hohem Zuckergehalt vermieden werden, da Katzen Fleischfresser sind und ihre Ernährung in erster Linie aus Proteinen bestehen sollte. Zudem kann ein zu hoher Zuckerkonsum bei Katzen zu Gesundheitsproblemen wie Übergewicht und Diabetes führen.
Zucker wird aus mehreren Gründen zum Katzenfutter hinzugefügt:
Es ist wichtig zu beachten, dass obwohl Zucker diese Funktionen erfüllen kann, er für Katzen nicht gesund ist. Katzen sind obligate Fleischfresser und benötigen eine Ernährung, die hauptsächlich aus Proteinen besteht. Eine hohe Zuckeraufnahme kann bei Katzen zu Gesundheitsproblemen wie Diabetes und Übergewicht führen.
Weitere Studien:
"Palatability, digestibility, and metabolizable energy of dietary glycerol in adult cats" (2012) - Diese Studie untersucht die Verwendung von Glycerin, einer Form von Zucker, in Katzenfutter.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste der Namen für Lock- & Geschmacksverstärkende Zutaten (außer Zucker s.o.) in Katzenfutter, welche diesen Punktabzug erhalten:
Obwohl der Begriff "Geschmacksverstärker" in der Regel bestimmte Zusatzstoffe bezeichnet, bezieht sich unser Bewertungskriterium in umfassender Weise auf "geschmacksverstärkende Zutaten", die eine breitere Palette von Substanzen umfassen, die dazu dienen, das Geschmacksprofil eines Futters zu verstärken.
Tierisches Fett: Tierfett wird oft als Geschmacksverstärkende Zutat verwendet, da es den Geruch und Geschmack des Futters verbessert.
Hefe: Hefe kann den Geschmack des Futters verbessern und als Lockstoff wirken.
Verschiedene Zutaten und Additive können als Lockstoffe/Geschmacksverstärkende Zutaten in Katzenfutter verwendet werden. Diese Substanzen werden hinzugefügt, um das Futter für die Katze attraktiver zu machen, insbesondere wenn das Futter hauptsächlich pflanzliche Zutaten enthält, die für Katzen weniger attraktiv sind.
Diese Studien belegen, dass bestimmte Zutaten die Akzeptanz und Vorlieben von Katzen beeinflussen können. Die Zutaten können auch andere Funktionen in der Tiernahrung haben können, wie z.B. die Bereitstellung von Energie oder essentiellen Nährstoffen.
Für die Bewertungskategorie "Geschmacksverstärkende Zutaten" ist es wichtig zu beachten, dass die spezifische Wirkung der Zutaten auf den Geschmack des Futters von mehreren Faktoren abhängt, darunter die verwendete Menge und die anderen Zutaten im Futter. Da es jedoch in diesem Rahmen unpraktikabel ist, diese Faktoren in Betracht zu ziehen, werden in der Bewertung alle Zutaten, die bekanntermaßen geschmacksverstärkende Eigenschaften haben, unabhängig von ihrer Menge oder Kombination mit anderen Zutaten, gleich behandelt.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste der Namen für Lock- & Geschmacksverstärkende Zutaten (außer Zucker s.o.) in Katzenfutter, welche diesen Punktabzug erhalten:
Obwohl der Begriff "Geschmacksverstärker" in der Regel bestimmte Zusatzstoffe bezeichnet, bezieht sich unser Bewertungskriterium in umfassender Weise auf "geschmacksverstärkende Zutaten", die eine breitere Palette von Substanzen umfassen, die dazu dienen, das Geschmacksprofil eines Futters zu verstärken.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten/Zusätze vorkommen
Die Verwendung von Fett in Trockenfutter für Katzen erfordert eine Konservierung, meist durch Zusatz von Antioxidantien wie Vitamin E. Diese (Vor-)konservierung ist notwendig, um Fettoxidation und damit verbundenen Nährstoffverlust zu verhindern. Jedoch führt dies zu einer erhöhten Konzentration an Zusatzstoffen im Futter. Deshalb wird bei der Bewertung von Trockenfutter automatisch dieser Punktabzug im KFT-Score vorgenommen. Katzenfutter ohne unnötig hohe Mengen an Zusatzstoffen ist die bessere Wahl für die Gesundheit der Katze ist.
Katzenfutter, das konservierende Zutaten oder Konservierungsmittel enthält, erhält Punktabzug, da diese Zusätze oft keinen direkten Nährwert oder gesundheitlichen Nutzen für die Katze haben. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Haltbarkeit des Futters zu verlängern und es vor mikrobiellem Verderb und Oxidation zu schützen. Obwohl sie eine wichtige Rolle bei der Gewährleistung der Produktsicherheit und -qualität spielen, kann Katzenfutter auch ohne diese Zutaten hergestellt werden, insbesondere wenn es frisch oder gefroren ist oder wenn natürliche Konservierungsmethoden wie Trocknen oder Räuchern verwendet werden.
Vitamin E:
Die Verwendung von Vitamin E in Katzenfutter wird aufgrund seiner antioxidativen und konservierenden Eigenschaften häufig eingesetzt, insbesondere in Trockenfuttermitteln. Allerdings liegen die Mengen an Vitamin E in diesen Futtermitteln oft deutlich über den in der Verordnung (EU) Nr. 609/2013 festgelegten Höchstmengen für Säuglingsnahrung. Diese EU-Verordnung begrenzt den Gehalt an Vitamin E in Säuglingsnahrung auf 5 Milligramm pro 100 Kilokalorien (mg/100 kcal), was zeigt, dass eine hohe Vitamin-E-Konzentration potenziell gesundheitliche Bedenken aufwirft.
Auch wenn es bislang keine spezifischen wissenschaftlichen Untersuchungen zu den Auswirkungen übermäßigen Vitamin E-Konsums bei Katzen gibt, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass ein hoher Vitamin E-Gehalt im Futter unschädlich für sie ist. Bei anderen Tieren und beim Menschen sind die potenziellen Risiken einer übermäßigen Vitamin E-Zufuhr gut dokumentiert.
Daher ziehen wir bei der Bewertung von Katzenfutter, das hohe Mengen an Vitamin E enthält, Punkte ab. Der Grund hierfür ist, dass wir glauben, dass es im besten Interesse der Gesundheit der Katze ist, Futtermittel zu wählen, die keine unnötig hohen Mengen an Zusatzstoffen enthalten, insbesondere wenn deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Katze noch nicht ausreichend erforscht sind. Darüber hinaus ist die Herstellung von Katzenfutter ohne exzessive Mengen an Vitamin E durchaus möglich und verbreitet, was die Notwendigkeit für dessen übermäßige Verwendung in Frage stellt.
Die Richtwerte in der Futtermittelverordnung:
Umgerechnet auf 1kg Feuchtfutter mit 80% Feuchtigkeit liegt der empfohlene Wert bei 3.80 IU was 3.14 mg/kg entspricht. Punktabzug gibt es erst ab 20mg/kg.
https://europeanpetfood.comingsoon.site/wp-content/uploads/2022/03/Updated-Nutritional-Guidelines.pdf
Weitere Informationen zur Festsetzung von Höchstgrenzen für Vitamine in Säuglingsnahrung finden Sie in der wissenschaftlichen Stellungnahme der EFSA zu den Tolerable Upper Intake Levels für Vitamine und Mineralstoffe (2006), die unter dem folgenden Link zugänglich ist: https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/241
Für detaillierte Informationen speziell zu Vitamin E, können Sie die folgende wissenschaftliche Stellungnahme der EFSA überprüfen: https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/2815
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste der Namen für Lock- & Geschmacksverstärkende Zutaten (außer Zucker s.o.) in Katzenfutter, welche diesen Punktabzug erhalten:
Obwohl der Begriff "Geschmacksverstärker" in der Regel bestimmte Zusatzstoffe bezeichnet, bezieht sich unser Bewertungskriterium in umfassender Weise auf "geschmacksverstärkende Zutaten", die eine breitere Palette von Substanzen umfassen, die dazu dienen, das Geschmacksprofil eines Futters zu verstärken.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig
Punktabzug erfolgt für die Praxis der Zutatenaufspaltung, die einige Hersteller anwenden, um möglicherweise geringe Fleischanteile zu verschleiern. Durch die Aufspaltung einer Zutat in mehrere Einzelbestandteile erscheint diese weiter hinten in der Inhaltsstoffliste und vermittelt fälschlicherweise einen niedrigeren Anteil in der Zusammensetzung.
Beispiele:
Anstatt: Mais
Dies: Mais, Maiskleber, Maisprotein
Anstatt: Erbsen
Dies: Gelbe Erbsen, Grüne Erbsen, Erbsenprotein
Ausnahme: Wenn die Prozentangaben bei allen im Futter enthaltenen Zutaten genau angegeben werden, hat der Verbraucher eine ausreichende Transparenz zu allen Zutaten. In dem Fall gibt es hier keinen Punktabzug.
Abzug: 10 Punkte
Einmalig
Menge im Katzenfutter: >5% oder ohne genaue Mengenangabe
Getreide ist ein oft diskutiertes Thema in der Haustierernährung, insbesondere in der Katzenfütterung. Katzen sind obligate Fleischfresser, was bedeutet, dass sie eine natürliche Ernährung haben, die hauptsächlich aus Fleisch besteht. Ihr Körper ist speziell darauf ausgelegt, Proteine aus tierischen Quellen zu verarbeiten und sie haben einen reduzierten Fähigkeit, pflanzliche Proteine und Kohlenhydrate zu verdauen und zu nutzen.
Getreidearten wie Weizen, Mais, Reis oder Hafer können oft in kommerziellem Katzenfutter gefunden werden. Sie dienen als preiswerte Füllstoffe und binden das Futter, was die Herstellung von Trockenfutter erleichtert. Sie liefern zwar einige Nährstoffe und Ballaststoffe, jedoch sind sie für Katzen schwerer zu verdauen und nicht so nährstoffreich wie tierische Proteine. Die übermäßige Zufuhr von Getreide und pflanzlichen Proteinen kann zu Verdauungsproblemen, Gewichtszunahme und sogar zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien führen.
Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass eine getreidereiche Ernährung das Risiko für die Entwicklung von Diabetes bei Katzen erhöhen kann. Eine Studie, die 2006 im Journal of Feline Medicine & Surgery veröffentlicht wurde, deutet darauf hin, dass eine kohlenhydratreiche Ernährung zur Entwicklung von Diabetes bei Katzen beitragen kann.
Getreidefreies Katzenfutter wird oft als eine gesündere Alternative beworben. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass getreidefrei nicht immer kohlenhydratfrei bedeutet. Viele getreidefreie Futtersorten ersetzen Getreide durch andere Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln oder Erbsen.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste der Namen für Lock- & Geschmacksverstärkende Zutaten (außer Zucker s.o.) in Katzenfutter, welche diesen Punktabzug erhalten:
Obwohl der Begriff "Geschmacksverstärker" in der Regel bestimmte Zusatzstoffe bezeichnet, bezieht sich unser Bewertungskriterium in umfassender Weise auf "geschmacksverstärkende Zutaten", die eine breitere Palette von Substanzen umfassen, die dazu dienen, das Geschmacksprofil eines Futters zu verstärken.
Soja ist eine häufig verwendete Zutat in Katzenfuttermitteln, vor allem aufgrund seines hohen Proteingehalts und seiner geringen Kosten. Es ist jedoch umstritten, da es für einige Tiere schwer zu verdauen sein kann und potenzielle Allergien auslösen kann.
Darüber hinaus enthält Soja Phytoöstrogene, Pflanzenverbindungen, die im Körper wie das menschliche Hormon Östrogen wirken können. Es gibt Bedenken, dass diese Verbindungen das hormonelle Gleichgewicht von Katzen stören könnten.
Außerdem sind viele Sojaprodukte genetisch verändert, was bei einigen Verbrauchern Bedenken hinsichtlich der Langzeitwirkungen dieser Produkte auf die Gesundheit ihrer Haustiere auslöst.
Schließlich können einige Hersteller Soja als billige Proteinquelle verwenden, um die Kosten zu senken und den Proteinanteil auf dem Etikett zu erhöhen, obwohl tierisches Protein für Katzen ernährungsphysiologisch vorteilhafter ist.
Aus diesen Gründen kann Soja in Katzenfuttermitteln als fragwürdige Zutat angesehen werden und sollte nach Möglichkeit vermieden werden.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
Liste der Namen für Lock- & Geschmacksverstärkende Zutaten (außer Zucker s.o.) in Katzenfutter, welche diesen Punktabzug erhalten:
Obwohl der Begriff "Geschmacksverstärker" in der Regel bestimmte Zusatzstoffe bezeichnet, bezieht sich unser Bewertungskriterium in umfassender Weise auf "geschmacksverstärkende Zutaten", die eine breitere Palette von Substanzen umfassen, die dazu dienen, das Geschmacksprofil eines Futters zu verstärken.
Abzug: 10 Punkte
Einmalig
Menge im Katzenfutter: >5% oder ohne genaue Mengenangabe
Kohlenhydrate sind in der natürlichen Ernährung von Katzen nicht in hohen Mengen vorhanden, da sie Fleischfresser sind und sich hauptsächlich von Protein und Fett ernähren. Die Fähigkeit von Katzen, Kohlenhydrate zu verdauen und zu nutzen, ist begrenzt, da sie im Laufe der Evolution auf eine fleischreiche Ernährung spezialisiert sind. Übermäßige Mengen an Kohlenhydraten in der Ernährung von Katzen können daher zu Verdauungsproblemen, Übergewicht und Diabetes führen.
In Katzenfuttern werden jedoch oft verschiedene Arten von Kohlenhydraten als Füllstoffe und zur Texturgebung verwendet.
Diese Zutaten enthalten in der Regel einen hohen Anteil an Kohlenhydraten und werden in einigen Katzenfuttermitteln als Getreideersatz verwendet. Es ist wichtig, die Zutatenliste und die Nährstoffzusammensetzung des Katzenfutters zu überprüfen, um sicherzustellen, dass es nicht übermäßig kohlenhydratreich ist.
Abzug: 3 Punkte
Einmalig
Obwohl Studien bei Nutztieren wie Geflügel und Schweinen gezeigt haben, dass Yucca schidigera möglicherweise dazu beiträgt, Ammoniakemissionen zu reduzieren (Ausscheidungen weniger Geruchsintensiv zu machen) und die Futterverwertung zu verbessern, gibt es bisher keine überzeugenden wissenschaftlichen Belege für einen ähnlichen Nutzen bei Katzen. Es bleibt unklar, ob und wie Yucca-Extrakte in Katzenfutter von Vorteil sein könnten, insbesondere in Bezug auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Katze.
1. Swanson, K.S., Kuzmuk, K.N., Schook, L.B., & Fahey, G.C. (2002). Dietary Supplementation with Fructooligosaccharides and Yucca schidigera Extract in Healthy Companion Animals. Journal of Animal Science, 80(6), 1651–1656.
Abzug: 3 Punkte
Einmalig
Abzug: 3 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der gelisteten Zutaten vorkommen
In den Bewertungskriterien werden Punkte abgezogen, wenn "Fleischmehl", "Tiermehl", etc. als Zutaten aufgeführt werden, ohne dass eine konkrete Tierart angegeben wird, da diese unklare Deklaration die Qualität und Herkunft der Proteinquelle nicht preisgibt und damit gegen die Transparenz gegenüber dem Verbraucher geht.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig – Auch wenn mehrere der Zutaten mit dem Namen vorkommen
Für die Bewertungskriterien führt die Verwendung von unklaren Begriffen wie "xxx Eiweiß/Protein", zum Beispiel "Geflügelprotein" oder "Pflanzenprotein", ohne konkrete Angaben zu dem verwendeten Tier- oder Pflanzenteil, zu Punktabzug. Dies liegt daran, dass diese allgemeinen Bezeichnungen dem Verbraucher keine klare Information über die tatsächlich verwendeten Zutaten geben.
Abzug: 5 Punkte
Einmalig
Für die Zutat "Öle und Fette" ohne komplette Beschreibung/Angaben zur Menge gibt es Punktabzug, da sie eine ungenaue Angabe darstellt und daher keine klare Aussage über die Qualität, die Herkunft und die Art der verwendeten Fette ermöglicht.
Abzug: 10 Punkte
Einmalig
Für "Pflanzliche Nebenerzeugnisse" ohne vollständige Beschreibung/Angaben gibt es Punktabzug, da sie potenziell geschmacksverstärkende Zutaten und Füllstoffe verbergen können und keine ausreichende Transparenz bezüglich der genauen Inhaltsstoffe und ihrer Herkunft bieten.
Abzug: 10 Punkte
Einmalig
Für "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ohne vollständige Beschreibung/Angaben gibt es Punktabzug, da dieser Begriff zu viele Unsicherheiten bezüglich der spezifischen Tierart und der verwendeten Tierbestandteile zulässt und somit keine ausreichende Transparenz für den Verbraucher bietet.
Von 129 getesteten Marken erreicht der Testsieger als eine von nur zwei Marken die volle Punktzahl — und das gleich mit drei Sorten.
Zum Vergleich: Andere Nassfutter haben im Schnitt nur 79,8 % Fleischanteil.
Nein danke, vielleicht später.
Wir nutzen Cookies. Mehr in unserer (Datenschutzerklärung).
Essential cookies enable basic functions and are necessary for the proper function of the website.
These cookies are needed for adding comments on this website.
Zur Privacy Policy.